Awards
1. April 2025

Der Immobilien-Award geht an die ÄVWL

Das berufsständische Versorgungswerk hatte schon 2024 in der Kategorie „Bester Investor Immobilien“ den ersten Platz belegt. Wie es zu dem neuerlichen Erfolg kam und was sonst noch so wie im Vorjahr war, erfahren Sie hier.

Ein Déjà-vu der ganz besonderen Art erlebte die Moderatorin der Awards-Gala, Melanie Böff, in diesem Jahr, als Sie den Preisträger in der Kategorie „Bester Investor Immobilien“ auf die Bühne rief. Denn Matthias Huesmann, Head of Portfolio Management Real Estate bei der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe (ÄVWL), war ihr bereits im vergangenen Jahr begegnet. Und überreicht wurde ihm die Auszeichnung auch 2025 wieder von Daniel Maric (Principal Asset Management).

Ebenso wie im Vorjahr war es Dr. oec. Stephan Kloess, der die Laudatio vortrug. Kloess ist Vorsitzender der Immobilien-Award-Expertenjury, der in diesem Fall auch Prof. Justus Vollrath von der PIQON Portfolio-Management-Beratung und Prof. Dr. Matthias Thomas (Real Exchange AG) angehören.

Vier Immobilien-Awards in fünf Jahren

Die ÄVWL ist eines der größten berufsständischen Versorgungswerke Deutschlands und hat nun also zum zweiten Mal in Folge den Award in dieser Kategorie gewonnen. Doch zuvor hatte sie auch 2021 und 2022 den ersten Platz belegt.

In seiner Ansprache ging Juror Kloess unter anderem auf die bilanzielle und die strategische Ausrichtung der ÄVWL ein. Dabei hob er einerseits hervor, dass das Versorgungswerk mit Sitz in Münster ein Insourcing-Masterfonds-Konzept verfolgt. Dieses stellt eine höhere bilanzielle Risikotragfähigkeit sicher. Andererseits dient der Ansatz der „Erwirtschaftung von Selektions- und Allokationsbeiträgen zur Generierung eines laufenden Ertrages“.

Bei der Performance liegt die Preisträgerin über drei und über fünf Jahre hinweg über der Benchmark der Peer Group. Kloess machte deutlich, dass Matthias Huesmann und sein Team das Portfolio umgestellt haben und antizyklisch investieren. Das Versorgungswerk konnte sich bietende Chancen wahrnehmen, „da Platz in der Immobilienquote vorhanden war“. Gleichzeitig haben die Münsteraner die Nutzungsarten im Portfolio angepasst. Hierbei wurde, so Kloess, „Highstreet reduziert“.

Autoren:

Schlagworte:

In Verbindung stehende Artikel:

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert