Traditionelle Anlagen

Auf die Ebbe folgt die Flut

Die Zinswende spült seit zwei Jahren wieder Euro-Staatsanleihen in die Portfolios und Direktbestände. Investoren können damit lange Laufzeiten endlich wieder zu vernünftigen Renditen einloggen. Doch angesichts der aktuellen Schuldentrends rücken staatliche Kreditrisiken wieder stärker in den Blickpunkt und Laufzeitprämien könnten mit der Emissionsflut steigen. Wie Investoren und Asset Manager mit diesen Herausforderungen umgehen.

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Immobilien

Immobilie vergeht, Hektar besteht

Nicht nur die klassischen Großgrundbesitzer wie Kirchen und Kommunen vergeben Grundstücke in Erbbau. Auch rein renditeorientierte Investoren erschließen sich als Erbbaurechtsgeber einen jahrzehntelangen und inflationsgesicherten Cashflow – und das ohne Abschreibungsbedarf. Ihre Stärken stellten Erbbauzinsen ­zuletzt während des Inflationsschocks und dem Einbruch an den Immobilienmärkten unter Beweis.

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Strategien

Auf der Schwelle zum Erfolg

Nach eher enttäuschenden Jahren könnte Emerging Market Debt wieder stärker in den Fokus rücken. Die Anlageklasse bringt neben Renditepotenzial auch Diversifikationsvorteile – und sie ist in Bewegung: Staatsanleihen in Hartwährungen dominieren zwar den EM-Baustein in den meisten Portfolios, doch Unternehmensanleihen etablieren sich zunehmend. Viele Anleger stellen sie inzwischen auf eine Stufe mit Unternehmensanleihen aus Industrieländern. Und Solvency-II-Anleger kaufen diese mitunter auch direkt.

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Traditionelle Anlagen

Chinesische Mauer im Portfolio

In den vergangenen Jahren rutschten China-Assets auf der Beliebtheitsskala institutioneller Anleger steil nach unten. Die Aktien- und Anleihenbestände in den Portfolios schrumpften und die Kursentwicklung bekräftigte die Skeptiker in ihrer Einstellung. Doch nun sendet der Aktienmarkt plötzlich wieder Lebenszeichen. Mancher Investor dürfte das zum Anlass nehmen, seine Meinung zu China zu überdenken.

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Asset Manager

Der Jahrhundert-Deal

Ultralanglaufende Anleihen mit bis zu 100 Jahren Laufzeit waren eine Erscheinung der späten 2010er Jahre. Doch heute ist der Primärmarkt weitgehend ausgetrocknet und die aus der Niedrigzinsphase stammenden Emissionen liegen weit unter Nennwert tief in den Direktbeständen der Investoren begraben. Offenbar sind nicht nur die aktuellen Zinskonditionen zu teuer für die Schuldner, sondern das Laufzeitprofil nicht ideal für die meisten Investoren.

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Strategien

Hohe Rendite und heiße Luft: Investieren in EU-Emissionsrechte

Mit dem regulierten CO₂-Markt möchte die EU den Weg zur Nettonull bis 2050 ebnen. Während die Industrie die CO₂-Zertifikate für ihre Treibhausgasemissionen einlöst, entdecken auch Investoren die Emissionsrechte als interessante Anlageklasse. Der große Durchbruch lässt aber noch auf sich warten.

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Traditionelle Anlagen

Riese auf wackligen Beinen

Die US-Zinsen diktieren die Liquiditätsbedingungen weit über die USA hinaus, doch der Ausblick für US-Renten ist unsicher: Einerseits stoßen die bisherigen Megakäufer von US-Staatsanleihen wie Federal Reserve und internationale Notenbanken ihre Bestände ab, andererseits wirft die Regierung mit ihrer rasant steigenden Verschuldung immer mehr Anleihen auf den Markt.

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Traditionelle Anlagen

Fixed Income: Zurück in die Zukunft

Nach der Zinswende ist der Euro-Rentenmarkt auf dem Weg ­zurück in eine Normalität, die es seit der globalen Finanzkrise 2008 nicht mehr gab. Investoren richten ihre liquide und illiquide Fixed-Income-Allokation neu aus. Doch Investment-Ressourcen und Anlagespektrum haben sich in der neuen Normalität deutlich weiterentwickelt – und Anleger die Vorteile neuer Anlageklassen erkannt. Das schlägt sich in ihrer Allokation nieder.

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